Einweggrills und Wegwerfgrills gut oder schlecht? 5/5 (1)

Einweggrills oder Wegwerfgrills, wie die einmaligen Griller auch genannt werden, sind auf jeden Fall praktisch.
Doch wie gut erfüllen die Einweggrills ihre Funktion?
Und welche Gefahren birgen evtl. die Einwegrills?


Einweggrills sind mittlerweile überall zu kaufen. Aber wie gut sind die kleinen Grillständer?
Der Einweggrill auch bekannt unter Namen wie Picknickgrill oder Wegwerfgrill ist praktisch, preiswert und besonders für das Grillen in Grünanlagen eine Alternative zum schweren Grillständer. Transportprobleme und das manchmal umständliche Aufbauen des Grills entfallen bei einem Einweggrill. Auch die Kosten für den bequemen Einweggrill halten sich in Grenzen. Die Größe der Picknickgrills liegt in der Regel bei DIN A4 Größe, ca.30 cm, Kohle und Anzünder sind auch dabei. Die Preise bewegen sich unter 10€.

Die Einweggrills bestehen aus Aluminiumschalen, die kleine Ständer besitzen und mit einem Rost versehen sind.
Beim Aufstellen auf Wiesen und Rasen sollte man eine feuerfeste Unterlage nehmen oder den Grill direkt auf Beton stellen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Untergrund, wie Wiesen, durch Verbrennungen Schaden nehmen.
Sichtbar an den braunen Flecken, die oft genug unter dem Stand des Grills zurückbleiben. An sehr trockenen Tagen muß zudem darauf geachtet werden, dass das Grillfeuer beim Beenden der Grillparty komplett gelöscht ist. (Waldbrandgefahr). Am besten mit Wasser nachhelfen.

Doch bei allen Vorteilen hat der Einweggrill auch einige Nachteile. Das Aluminium, aus dem der Grill besteht, ist ein schwer bis gar nicht mehr recycelbares Produkt.
Der NABU-Bund für Umwelt und Naturschutz warnt ausserdem vor chemischen Zündhilfen, bei deren Verbrennung krebserregende Stoffe freigesetzt werden können.
Deswegen sollte man beim Einweggrill das Grillgut erst dann aufs Feuer legen, wenn der Anzünder komplett verbrannt ist. Die optimale Temperatur für das Grillgut liegt bei 120 Grad. Dieser Temperaturgrad wird nicht von allen Einweggrills erreicht. Speziell Fleisch und Fisch sollten aber wegen der Salmonellen und Bakteriengefahr immer durchgegart werden.
Auch der Platz auf dem Einweggrill ist begrenzt, um eine große Mannschaft satt zu kriegen, dafür reicht der kleine Grill nicht aus. Wer die Umwelt schützen möchte, sollte beim Kauf des Einweggrils darauf achten, dass die enthaltenen Grillkohle im Grill das ökologische Siegel „FSC“ und/oder das DIN-Prüfsiegel trägt.
Eine umweltschonende Alternative zu Einweggrills sind feste Grillplätze auf öffentlichen Plätzen.
Adressen für fest eingerichtete Grillplätze erfährt man bei der jeweiligen Verwaltung der betreffenden Stadt.


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